Momente der Weite
Spiritualität · 20. September 2021
Die Weite lässt mich durchatmen. Wie die Stille öffnet sie die Seele, in der es auch weit wird. Aus so einer Weite kann ich die Dinge großherziger anschauen. Ich wünsche sie uns allen immer wieder am Tag, diese Momente der Weite.

nach Hause kommen
Spiritualität · 04. Juli 2021
Zurück in meinem Zimmer streiche ich mit dem Finger und Auge über die Buchrücken. Auf Vieles kann ich verzichten. Das merke ich noch deutlicher, als vorher. Ich habe es nicht vermisst. Der Abstand eröffnet eine deutlichere Perspektive.

der Wind weht
Spiritualität · 01. Juni 2021
An der Magnolie, deren Äste über den Rasen geneigt sind, löst der Wind ein Zittern im Blattwerk aus. Dann wieder ist es ganz windstill.

Heilige Räume
Spiritualität · 01. Mai 2021
Ich staune, was ein Ort vermag, der etwas Heiliges verkörpert. Ein Lauschender, Le Corbusier, hat hier gebaut.

Anfangen
Spiritualität · 26. April 2021
Ich bringe einen Gedanken oder ein Bild zu Papier oder ich erprobe eine neue Form. Eine Gestalt kommt mir entgegen. Da kann ich anknüpfen und Tag um Tag dem neuen einen Teppich ausbreiten, über den es in die Welt kommt.

Inspiration
Schreiben · 04. März 2021
Eine kreative Hand hat das Schaufenster schön gestaltet. Verschiedenste Schreibwaren sind anmutig drappiert. Sie locken dazu, sich begeistert an den Tisch zu setzen in Gedanken und zu schreiben, malen, kritzeln. Beschwingt mache ich kehrt. Zuhause krame ich in der Schublade und fische die Buntstifte heraus.

Losgehen
Spiritualität · 08. Januar 2021
Schnurstracks entscheide ich mich zu einem Gang in den Park. Ich ziehe die Wanderschuhe an, an denen noch Erdklümpchen kleben. Das graue Wetter ignoriere ich. Nach ein paar Metern wird mir leichter zumute. Nicht nur meine Füße, Beine, Arme bewegen sich- auch mein Inneres.

Menschen, die gut tun
Spiritualität · 17. Dezember 2020
Sie spricht das Beste in mir an und lädt es ein, zum Vorschein zu kommen. Das tut gut. Solche Menschen tun gut!

Schreiben · 08. November 2020
Diese Erinnerung aufzuschreiben ist wie ein Blick in die Schatzkiste meines Lebens: wertvolle Begegnungen sind darin, wunderbare Menschen, die ein Geschenk sind, das weiter wirkt. Sie erfüllen mich mit Dankbarkeit. Es lohnt sich, immer mal wieder in die eigene Schatzkiste zu schauen. Schreibend heben wir die Schätze ans Licht.

Schreiben · 03. Oktober 2020
Nacht. Das Traumland öffnet die Pforten. Erinnerung und Fiktion fließen ineinander. Müdigkeit hebelt die Kontrollmechamnismen aus. Alles ist anders. Die Sätze entstehen, mehr als das ich sie mache. Jede Tageszeit hat ihre eigene Qualität. Es tut mir gut, damit zu spielen und auszuloten, was hilfreich ist. "Die Schwärze der Nacht ist durchsternt."

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